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Arzneimittelverordnungen explodierten erneut

Ulla Schmidt gerät in Panik und empfiehlt flächendeckende Wirtschaftlichkeitsprüfungen


Maximilian G. Broglie
Rechtsanwalt

Die Apothekenumsätze haben sich nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) im Oktober 2001 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,4 % erhöht. Daraus schließt die Ministerin, dass die Zielvereinbarungen, die seitens der Kassenärztlichen Vereinigungen getroffen worden seien, bei einzelnen Vertragsärzten nicht hinreichend greifen. Das neue Arzneimittelbudget - Ablösungsgesetz (ABAG) biete hinreichend Möglichkeiten. Die Ministerin empfiehlt ab Februar 2002 mit flächendecken-den Informationsveranstaltungen und flächendeckenden Wirtschaftlichkeitsprüfungen (Art. 3 § 2 ABAG) zu reagieren. Es ist daher dringend zu empfehlen, die eigenen Verordnungsdaten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um einem existenzgefährdenden Arzneimittelregress zu entgehen.

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