Sonnenberger Str. 16, 65193 Wiesbaden, Tel. 0611/180950; Fax: 0611/1809518
Oranienburger Str. 12, 10178 Berlin, Tel. 030/28091809, Fax: 030/28091944
Steinsdorfstr. 20, 80538 München, Tel. 089/33037731, Fax: 089/33037732


Engagieren Sie sich im regionalen Comunomed-Circel in dem lokalen Business-Netzwerk für Gesundheitsberufe

CMC - Bundesweites Business-Netzwerk
für den Gesundheitssektor mit lokalem Schwerpunkt gegründet


H.-J. Schade
Rechtsanwalt

Zurzeit bilden sich an mehreren Standorten Deutschlands Comunomed-Circel, z. B. in Wiesbaden, Frankfurt am Main, Offenburg. Sie nutzen die zum Jahreswechsel von RA H.-J. Schade gegründete, private, informelle Netzwerkplattform zur Verbesserung regionaler Geschäftsbeziehungen von Gesundheits- und Sozialberufen einer Region.

Auslösender Faktor:
Neuordnung des Gesundheits- und Sozialwesens aufgrund der zukünftigen Mittelpunktfunktion regionaler Versorgungskonzepte


Bundes- und Landesgesetzgebung haben beschlossen, innerhalb der nächsten 5 Jahre dem Gesundheitswesen vertragsarztrechtlich, privatmedizinisch und gewerblich eine regionale Prägung mit nachhaltiger, kommunalpolitischer Unterstützung zu geben (lokale Masterpläne für Gesundheit und Soziales).

Ursache sind die demographischen Veränderungen der letzten 20 Jahre. Sie führen dazu, dass innerhalb von 2-3 Jahren 50% der Bevölkerung im bundesweiten Durchschnitt über 50 Jahre alt sein werden.

Gleichzeitig kommt es zu einer Segmentierung in altersgeprägte Regionen mit geringem Anteil neuer Arbeitsplätze im ländlichen Raum.

Es existiert eine bestimmte Konzentration sozial schwacher Menschen in Ballungsgebieten, oft auch mit Migrantenhintergrund.

Als attraktiv ist maximal ein Drittel aller Regionen in der Bundesrepublik zu definieren, in denen es zu Wachstumstendenzen kommt, genügend Arbeitsplätze vorhanden sind und eine Konzentration junger Menschen, vornehmlich auf der Basis von Single-Haushalten, gegeben ist.

All dies verlangt eine Überprüfung der bisherigen Versorgungskonzepte.

Damit wird es notwendig, für entsprechende, von den Kommunen oft mit Hilfe des öffentlichen Gesundheitsdienstes geschaffener Gesprächsrunden eine Zusammenführung unternehmerischer Ärzte und Zahnärzte, von Krankenhäusern, regionalen Bau- und Verkehrskonzepten, Tourismus sowie Alter und Migranten gerechten Lebens- und Wohnkonzepten mit angepassten Behördenstrukturen zu entwickeln.

Wichtig ist hierbei u. a. das Papier der Landesgesundheitsminister einzusehen. Ferner gilt es, die Analyse der Bertelsmann-Stiftung zur demographischen Veränderung zu berücksichtigen.

Unternehmerischer Nutzen für Ärzte und Zahnärzte

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass ein Vertragsarzt in Zukunft seine Einkommensstruktur auf höchstpersönlicher Patiententätigkeit nicht mehr allein aufbaut. Er unterstellt, dass ein freiberuflicher Arzt auch weitere unternehmerische Einkommensquellen schafft, wie:

  • Ausbau einer Einzelpraxis zur Mehrbehandlerpraxis mit Partnern ohne Kapital und mit Angestellten
  • Lebenslange Nutzung seiner Zulassung zur Kompensation von Verlusten der tradierten Altersversorgung
  • Inhaberschaft / Besitzfunktion einer MVZ-Struktur, ggf. in Kooperation mit Apotheker, Sanitätshaus, Physiotherapeuten, Krankenhäusern
  • Auftreten als Investor in Gebäuden für Gesundheitsberufe, Pflegeheime, Gebäude für betreutes Wohnen
  • Sitz und Steuerung von Wellness-, Gesundheits- und Fitness-Einrichtungen durch Frauenärzte, Dermatologen, Orthopäden, Hausärzte
  • Gemeinsame Gesundheitszentren mit Vorsorge-Check´s und Gesundheits-Shops für Betriebsgesundheit - gerade für den Mittelstand (neu: steuerliche Absetzungsmöglichkeit für Gesundheitsausgaben für mittelständische Firmen pro Mitarbeiter mit Euro 500,00 p. a.)
  • Zusammenführung von öffentlichem Gesundheitsdienst, Sozialverwaltung mit Pflegezentren und Ärztehäusern inklusive Kindergärten und Strukturen für Patienten-Transportsysteme in Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs
  • Schaffung integrierter Versorgung auf interdisziplinärer und intrasektoraler Ebene (Hausarzt/ Facharzt/ Krankenhaus/ Rehabilitation/ Pflege/ Heil-Hilfsberufe/ Apotheke/ Sanitätshaus)
  • Schaffung lokaler Gesprächsrunden zur Vorbereitung / Entwicklung ambulant geprägter Versorgungsstrukturen für eine älter werdende Gesellschaft und für eine gesundheitlich immer stärker gefährdete jugendliche Gesellschaft mit Migrantenhintergrund. Übernahme der Empfehlungen der Round-Table-Gespräche in den 10-jährigen kommunalen, gesundheitspolitischen und sozialen Versorgungsplan (Leitbildstruktur der Region im Gesundheits- und Sozialwesen.

Bitte vergleichen Sie auch die Ausführungen der 17. Landesgesundheitskonferenz NRW: Entschließung "Gesundheit im Alter - Neue Wege der Versorgung", Dez. 2008.

Frühzeitiger Zugang zu lokalen Netzwerkinformationen - Unternehmerisches Radar für Wettbewerbs- und Gewinnpotentiale, auch bei der Bildung von Direktverträgen

Das Ziel des CMC-Circels in Wiesbaden liegt darin, dass sich führende, regionale Repräsentanten marktführender Teilnehmergruppen für Regionalversorgung einbringen.

Das bedeutet, unter dem Gesichtspunkt der Bildung von Kerngruppen für integrierte, interdisziplinäre und intrasektorale Versorgung sich auch als Teilnehmer zu engagieren.

Hier hat der niedergelassene Arzt durch seine Mitgliedschaft im CMC-Circel den Zugang zu Regionalrepräsentanten von Krankenkassen, Pharmaunternehmen, Apothekern, Partnern von Sanitätshaus-/Franchiseverbünden, Verwaltungsleitern der regionalen Krankenhausgruppen, Zugang zu Kommunalpolitikern und Medienrepräsentanten aus den Bereichen Presse, Rundfunk und Regional-TV.

Hinzu kommen Bankenvertreter, Steuerberater und Geschäftsführer von Einkaufszentren mit Gesundheitsmarkt-/Immobilieninteressen.

Wo gibt es tradierte, vergleichbare Netzwerkkonzepte?

Einige niedergelassene Ärzte sind bereits jetzt - wie Chefärzte auch - in allgemeine Business- und Sozialnetzwerke eingebunden. Diese spiegeln aber von ihrer tradierten Struktur oft nicht mehr die künftige Dynamik des regionalen Gesundheitsgeschehens wider.

Zu nennen sind überall anzutreffende Vereinigungen wie Rotary, Lions, Round-Table, Kivarny, Marketing-Clubs und IHK-Gesprächskreise für Gesundheit.



Die monatliche Teilnahmegebühr beläuft sich auf Euro 20,00.

Ein Drittel fließt dem regionalen Club-Vorstandssprecher (regionalen Circle-Chairman) als Aufwandsentschädigung zu. Er hat die Verpflichtung, die regelmäßigen Veranstaltungen im Monat zu sorgen.

Dies sind drei Treffen auf regelmäßiger Grundlage; zweimal im Monat in Wochen mit gerader Anfangszahl ein Breakfast-Meeting zwischen 7.30 und 9.00 Uhr in Hotels, Krankenhaus oder Unternehmens-Casinos. Darüber hinaus ein Abendmeeting mit Vortrag sowie ein ergänzendes, soziales Abendmeeting mit Ehe-/Lebenspartnern und ggf. interessierten Geschäftsfreunden mit eher geselligem Ansatz wie gemeinsamen Kosten, (wine & dine), Besuchen bei regionalen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft etc.

Unternehmerischer Nutzen

Wer weiß, dass die Kommunen in Zukunft Grundstücke für neuartige, interdisziplinäre, regionale Gesundheitsversorgung zur Bebauung, ggf. kostenfrei, zur Verfügung stellen sollen, der erkennt, wie wichtig hier frühzeitige und verlässliche, einflussreiche Kontakte in die kommunale Gesundheits- und Sozialpolitik sind.

Konzept Oberste Landesgesundheitsbehörden Primärversorgung 2020

Förderung der primärärztlichen Versorgung als Teil der regionalen Infrastruktur

These XVII:

Es ist Sache der Kommunen und der Länder, infrastrukturelle Unterstützungen zu bieten.

Insgesamt attraktive Rahmenbedingungen wie ein freundliches Investitionsklima, ein gutes Kindertagesstätten- und Schulangebot helfen ebenfalls, frei werdende Arztsitze neu zu besetzen. Der verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommt ein hoher Stellenwert zu. Hier sind die Gebietskörperschaften gefordert:

Regionale Patienten-Hol-und Bring-Dienste

  • Angebot von regelmäßigen Shuttle-Diensten (z. B. Sammeltaxis) durch die Kommunen zur Kompensation eines ausgedünnten Nahverkehrsnetzes.
  • Ansiedlungsunterstützung für Ärztinnen und ihre Familien, Unterstützung bei der Bereitstellung von Praxisräumen auch in Zweigstellen (arbeitsteiliges und abgestimmtes Vorgehen zwischen Nachbargemeinden bzw. Mittelzentren und Umland, regionale Ansiedlungsförderung "aus einer Hand"), kostenlose Unterkünfte für Weiterbildungsassistentinnen sowie Praktikantinnen.

Kommunen sollen Zentren/BAGs/MVZ besonders fördern

Im Einzelfall kann in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Regionen die zügige Entstehung kooperativer hausärztlicher Versorgungsstrukturen (Gemeinschaftspraxen, Praxen mit angestellten Hausärztinnen, MVZ) auch finanziell gefördert werden. Dazu kann auch die Unterstützung bei notwendigen Investitionsmaßnahmen oder der Neueinrichtung einer Praxis gehören.







Das Interesse von Krankenkassenvertretern an spezifischen, indikationsorientierten Versorgungsmodellen wird hier oft zunächst informell artikuliert und initiiert.

All diese Informationsstrukturen gehören zu einem modernen Praxisbetriebsrisiko und Wertsicherungsmanagement.

Weitere Informationen zum CMC-Modell finden Sie hier.

Wer Interesse daran hat, sich in diesem Bereich als Mitglied oder lokaler Chairman zur Verfügung zu stellen, wende sich bitte an

CMC-Sekretariat Deutschland, Frau Renate Posern
Tel.: 0611/180940, Fax: 0611/1809418,
email: bsp@arztrecht.de
www.arztrecht.de.

H.-J. Schade
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Medizinrecht
Broglie, Schade & Partner GBR
Sonnenberger Str. 16
65193 Wiesbaden
Tel. 0611/180950
Fax: 0611/1809518

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Tel.: 089/33037731
Fax: 089/33037732

10178 Berlin
Oranienburgerstr. 12
Tel.: 030/28091809
Fax: 030/28091944
www.arztrecht.de
bsp@arztrecht.de

Spezialisten für regionale Versorgungskonzepte
Ambulant/stationär/interdisziplinär
Innerärztliche Kooperationsgemeinschaften

Dienstleistungen

  • Vertrags(zahn)arztrecht
  • Zulassung / Ermächtigung
  • Zweigpraxis / Ausgelagerte Praxisräume
  • Honorarabrechnung / Kürzung / Plausibilität
  • Wirtschaftlichkeitsprüfung / Richtgrößen
  • Disziplinarverfahren
  • Vertretung vor Schlichtungsstellen

Berufsrecht

  • Approbation / Berufserlaubnis
  • Berufs- und Weiterbildungsordnungen
  • Gebührenrecht: EBM / GOÄ / GOZ / BEMA
  • Arzthaftungsrecht
  • Schlichtungsverfahren
  • Berufsgerichtsverfahren
  • Wettbewerbsrecht

Kooperation, Gesellschaftsrecht

  • Gemeinschaftspraxisverträge
  • Praxisgemeinschaftsverträge
  • Partnerschaftsgesellschaften
  • Medizinische Versorgungszentren
  • Insourcing niedergelassener Ärzte
  • Integrierte Versorgung
  • GmbH-Verträge
  • Jobsharing / Anstellungsverträge / Assistenzarztverträge
  • Outsourcing von Abteilungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
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