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von Schmidt-Pauli und Partner, Wirtschaftsprüfer - Steuerberater |
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Gesundheitspolitische Einflüsse beeinflussen merkbar juristische Schwerpunkte. Sinkende Einnahmen im Kassenbereich führen zur Hinterfragung neuer Spielräume für den Arzt als Privatarzt, Gewerbetreibender und gewerblicher Unternehmer.
Orthopäden als Vorreiter
In der Orthopädie / Sportmedizin ist es der Wunsch vieler Mediziner, das Medizinprodukt Hyaluronsäure mit Gewinn zu veräußern. Im Hintergrund steht die Anordnung der GOÄ, Praxisbedarf zum Einkaufspreis weiterzugeben. Wer die Preise innerhalb der Praxis erhöht, hat ein steuerliches Problem mit der Nichtabführung von Mehrwertsteuer, dem Risiko der Infektion der Gesamtpraxis in der Gemeinschaftspraxis und einem strafrechtlichen Konflikt im Sinne eines Betrugsverdachts zu Lasten des Patienten .
Nahrungsergänzungsmittel und Wellness-Produkte in der Arztpraxis
Immer mehr drängen Vertriebsorganisationen für Nahrungsergänzungsmittel und Magnetprodukte die Ärzte, ihre Produkte zu empfehlen. Auch hier gibt es massive berufsrechtliche Interessenkollisionen und steuerliche Aspekte sind zu beachten.
Werbung wird immer wichtiger Im Anti-Aging-Bereich dringen Pharmafirmen mit Veranstaltungsserien immer stärker in den Laienbereich vor. Etablierte Patientenströme werden umgesteuert. Also wird Patientenwerbung in Wort, Bild und Internetvortrag immer wichtiger. Die Abgrenzung zwischen zulässiger sachlicher Information und Werbung wird immer stärker zu einer Gratwanderung. Sinnvoll ist hier, sich im Vorfeld durch Merkblätter, Vorträge etc. zu informieren, um anschließenden Ärger zu vermeiden. Auch hier hat derjenige, der sich informiert, Vorsprung im Markt. |
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